Sonntag, 14. April 2013

Besuch mit Abenteuer



Wir leben zurzeit in einem kleinen Nest mit tausend Einwohnern, dennoch sind wir so beschäftigt, dass wir erst jetzt zum Blogschreiben kommen. :-)
Zu Ostern sind wir mit unseren Mitbewohnern zum Five Rivers Lookout gefahren. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über die Gegend rund um Wyndham. Zum Sonnenuntergang haben wir es uns dann an den kostenlos zur Verfügung gestellten BBQ Plätzen gemütlich gemacht und lecker gegrillt. 











Letzten Monat fand dann das Event des Jahres statt. Eine fake Hochzeit (Mock Wedding) um Geld für den hiesigen Football Club zu Sammeln. Diese fand natürlich im Community Club statt und wir durften Arbeiten. Der Football Club hat eine riesige Show draus gemacht. Alle Männer kamen als Frauen verkleidet und die Frauen natürlich als Männer. Es gab eine richtige Hochzeitstorte, jede Menge Spiele und Showeinlagen.
Letztes Wochenende haben wir Besuch aus der Heimat bekommen. Janine ist für vier Wochen durch Australien gereist und hat für ein paar Tage bei uns vorbei geschaut.  
Eigentlich hatten wir geplant die Gibb River Road zu fahren. Das ist eine berühmte Straße durch die Kimberleys. Es wird empfohlen diese Straße nur mit einem Allradfahrzeug zu befahren. Da sie nicht geteert ist und man einige Flüsse durchqueren muss. Wir hatten extra einen Jeep reserviert, aber leider hat es in der Woche stark geregnet, sodass die Straße gesperrt wurde. Wir haben den Wagen wieder abbestellt und uns mit unserem Van aufgemacht um die Umgebung zu erkunden. Dazu kam noch das wir jetzt Housesitting machen und nicht über das Wochenende hätten wegbleiben können.
Als erstes ging es zu „The Grotto“. Das ist der nächst gelegenste Ort hier, wo man schwimmen gehen kann, ohne auf der Speisekarte von einem Krokodil zu landen, denn hier in der Region gibt es sie fast überall. Salzwasser und Süßwasser Krokodile. Um zur Grotte zu kommen, muss man einige steil in den Felsen eingearbeitete Stufen herunter steigen. Dafür wird man dann aber mit einem Schönen Wasserfall belohnt und kann sich in dem Wasser etwas abkühlen.









 Da wir danach noch etwas Zeit hatten bis es dunkel werden sollte entschlossen wir uns noch zum Marlgu Billabong zu fahren. Das Schild mit den Roadconditions sagte, das alle Straßen dorthin offen sind. Hier muss man nämlich auch über unbefestigte Straßen fahren. Am Billabong angekommen, bot sich uns ein wunderschöner Anblick. Überall Wasserrosen und unzählige Vögel. Dazu fing es auch schon an zu dämmern, so dass alles in ein wunderschönes Licht gehüllt wurde.






 Bevor es nun ganz dunkel wurde haben wir uns schnell auf den Weg zurück gemacht. An einer Kreuzung stand ein Schild nach Wyndham also nahmen wir diesen Weg, da wir dachten das müsste etwas schneller gehen. Die Sonne stand jetzt schon ziemlich tief und Sebastian konnte die Straße nicht so genau sehen, da die Sonne ziemlich geblendet hat. Der erste Kilometer war die Straße in einem guten Zustand und trocken, doch plötzlich änderte sich das und sie wurde zu einer Schlammpiste. Einige hundert Meter gelang es ihm noch den Wagen auf der Straße zu halten doch dann zog es ihn nach links ins Wasser. Es gab kein Vor oder Zurück mehr. Wir hatten Glück im Unglück, denn unser Handy hatte dort draußen Empfang. So konnten wir Hilfe holen. Mark, unser Boss, kam dann nach einer Weile und hat uns mit seinem Ute aus dem Schlamm gezogen.




Diese Rettungsaktion hat uns einiges gekostet. Wir hatten nämlich beschlossen Mark als Dankeschön einen Karton mit seinem Lieblings Bier zu kaufen. Dieser Karton mit 24 Flaschen hat uns 85 Dollar gekostet. :-) Aber dafür waren wir auch gerettet und mussten nicht die Nacht ohne etwas zu essen im Schlamm verbringen. :-)
Für Sonntag hatten wir eine Bootstour auf dem Lake Argyle gebucht.  Doch auf dem Weg dorthin hatten wir das nächste Problem. Ein Platter Reifen. Wir haben auf dem Weg in Kununurra angehalten um schnell ein paar Sachen einzukaufen. Sebastian stand hinten am Auto und hat sich gewundert, dass er so niedrig und schief ist. Als er dann nachgeschaut hat, war ein Reifen gerade dabei Luft zu verlieren. Wieder einmal Glück gehabt… das er nicht unterwegs auf dem Highway geplatzt ist. Doch damit nicht genug, das nächste Problem war, das kein passender Schraubenschlüssel an Bord war um den Ersatzreifen zu lösen. Es hielt ein Wohnmobil neben Sebastian und die netten Besitzer hatten natürlich einen passenden Schlüssel dabei. Danach stellte Sebastian das nächste Problem fest, der Wagenheber kann den Wagen nicht weit genug anheben um den Reifen zu wechseln. Doch auch dort nahte Hilfe, ein weiterer Wagen parkte neben ihm und dort konnte er sich einen passenden Wagenheber ausleihen. Nun ging die Reise ohne Zwischenfälle weiter zum Lake Argyle. Dieser See ist der größte Stausee der Südlichen Hemisphäre. In dem See leben 25.000 Süßwasserkrokodile. Wir haben leider nur eins ein paar Meter vom Boot entfernt schwimmen sehen.  Was uns aber nicht davon abgehalten hat ein erfrischendes Bad in dem Krokodil verseuchten See zunehmen. :-) 






Süßwasserkrokodile sollen nicht so gefährlich sein, da sie Ihr Maul nicht weitgenug aufkriegen um einen Menschen zu fressen. Zum Sonnenuntergang haben wir in einer Bucht angehalten um ein zweites Bad zunehmen. Es war wunderschön mit einem Bier im Wasser der untergehenden
Sonne zu zuschauen.


Den nächsten Tag mussten Sebastian und Nicole leider wieder Arbeiten, aber nach der Arbeit wurden sie von Janine in Ihrem vorübergehenden Zuhause mit Snacks und Cafe im Pool begrüßt. J Urlaub Pur. So lässt sich der Feierabend wirklich genießen. Leider musste Janine schon am Mittwoch wieder abreisen, da es für sie am Freitag wieder zurück nach Deutschland ging. Nicole war wirklich sehr traurig und ein paar Tränen kullerten. Es war wirklich schön das sie hier war, denn Sie hat uns ein bisschen unser zu Hause wieder näher gebracht…
Wir haben jetzt geplant bis Ende Juli weiter im Supermarkt zu arbeiten, dann müsste noch genug Zeit sein um den Rest von Australien zu sehen, bis unser Flug nachhause geht. Jetzt genießen wir erst mal die anfangen Trockenzeit mit ihren etwas niedrigeren Temperaturen und werden ein Bad im Pool nehmen. Wir wünschen euch noch ein schönes Wochenende.


Montag, 11. März 2013

Wyndham - Shop at the Top Shop



Wir hätten euch gerne früher mit frischen Informationen versorgt, aber leider hatten wir oder besser gesagt unser Internetanbieter Optus ein paar Probleme. Die Station in Wyndham war defekt. Kein Internet Empfang und kein Telefon, nur Notrufe waren möglich. Nach drei Anrufen bei unserem Anbieter, hatte Sebastian einen fähigen Techniker am Telefon, dieser ist nicht erst alle Einstellungen vom Modem durchgegangen, sondern er hat die Worte:“ Es liegt nicht an meinen Geräten, das Problem liegt bei Optus.“ Verstanden. Nach einem kurzen check, der angeblich nicht vorhanden Antenne, sagte er dass es eine Störung gibt und die Techniker arbeiten schon daran. Wie lange es dauern würde, konnte er uns aber leider nicht sagen. Drei Tage später war aber unsere Antenne wieder repariert. Deshalb können wir euch nun endlich den nächsten Beitrag Präsentieren. J Viel Spaß!

 

Nach dem wir ein paar schöne Tage in Broome verbracht hatten, ging es los nach Wyndham.
 
Broome

Broome


Broome
 
Broome

Prison Tree - Derby
 
1000 sehr lange und heiße Kilometer lagen vor uns. In Broome war es schon heiß, mit 36 Grad, aber für Wyndham sagte der Wetterbericht 40 Grad. Wir graulten uns schon vor der Fahrt. Zwei Tage im überhitzten Auto, wir schätzen nach einer Fahrt haben wir abends zwischen 50 Grad und 60 Grad. Damit mit kann man sich das schlafen abschminken. Manchmal dachte Nicole, dass wir bestimmt schon Fieber haben …aber wir haben es geschafft und sind abends in Wyndham angekommen. Unsere erste Station war der Campingplatz. Die Rezeption war leider schon geschlossen aber ein netter angetrunkener Bewohner des Campingplatzes kam gleich herbei geeilt. Er meinte: „Stellt euch einfach dort drüben zu den anderen auf die Wiese, der Boss ist morgen wieder da.“ Gesagt getan, dann haben wir erst mal was gegessen und geduscht.

Nach dem Essen haben wir dann auch gleich einen Wyndham VIP kennen gelernt ….einen Esel.

Am nächsten Morgen stellte sich heraus das der Boss eigentlich eine Frau ist. Wir haben dann für die eine Nacht bezahlt und schon mal angefragt was eine Unterkunft in einer kleinen Hütte mit Klimaanlage kosten würde. Der Supermarkt hatte uns auch eine Unterkunft angeboten, wir wollten uns aber noch andere Angebote einholen. Eine weitere Nacht im heißen Auto würden wir nämlich nicht überstehen J

Danach wurde es spannend, denn es ging zum ersten Mal zu unserer neuen Arbeitsstelle und wir würden unsere Chefs kennen lernen. Als wir den Markt betraten und an der Kasse fragten, ob denn der Boss da ist, wusste man gleich wer wir waren. „ Ah Nicole und Sebastian. Ja, kommt mit ich bring euch zu ihnen.“  Nach der super netten Begrüßung wurden wir gefragt ob wir noch eine Nacht auf dem Campingplatz bleiben wollen oder wir in den Wohnwagen gehen möchten der hinter dem Supermarkt im Schuppen steht. Denn leider wurde das Zimmer im Haus (unsere neue Unterkunft)erst am nächsten Tag frei. Ja richtig, wir dürfen den Luxus genießen und in einem netten kleinen Haus wohnen. Dieses Haus wurde anscheinend extra dafür gekauft und wird dann immer an die Angestellten vermietet. Wir entschieden uns für den Wohnwagen, da dieser eine Klimaanlage hat. J Die erste Nacht richtig schlafen. Am nächsten Tag hieß es dann Sachen packen und der Umzug in das Haus stand an. Auch hier ist alles klimatisiert und es ist günstiger als auf dem Campingplatz. J Jetzt hatten wir Zeit uns ein wenig zu akklimatisieren und uns zu erholen, bevor es für Sebastian am kommenden Freitag losging. An seinem ersten Arbeitstag musste Sebastian sofort an die Kasse. Hier heißt es, erst mal zu Lernen wie alles funktioniert und zu verstehen was die Leute von einem möchten wenn sie Red Rollies,  Pjays  oder small Winnie blue sagen. J (das sind Zigarettenmarken)
 
Hier wohnen wir
 
Ein kurzer Weg zur Arbeit :-)


Living Room


Unser Zimmer
 
Natürlich darf bei einem Haus der Pool nicht fehlen :-)


Am Montag war Nicoles erster Tag, Sie ist für das Obst und Gemüse zuständig. Ihr Arbeitsbereich besteht daraus das komplette Obst und Gemüse zu schneiden, zu verpacken und alles schön herrichten. Sie liebt ihren Job und hat richtig viel Spaß an der Arbeit. Sebastians ist „Putzmann“ und für die Brathähnchen zuständig.  J

So langsam leben wir uns hier ein. Die Wet Season ist bisher nicht weiter schlimm, bis auf die Temperaturen. Ab und zu gibt es ein kurzes, ordentliches Gewitter mit viel Regen. Das ist immer sehr angenehm, eine minimale Abkühlung. J Aber der Nachteil ist, dass dann auch sehr häufig der Strom ausfällt. Bisher hatten wir Glück und es war nur für ein paar Minuten. Vom Zyklon „Rusty“ waren wir nicht betroffen, der war mehr als tausend Kilometer entfernt. 

Letzten Freitag waren wir zum ersten Mal im Community Club, denn wir haben das Angebot bekommen hier zusätzlich am Wochenende an der Bar zu arbeiten.J 

Heute Abend sind wir zum Dinner bei Arbeitskollegen eingeladen, worauf wir uns schon sehr freuen. Am Mittwochabend heißt es hier in Wyndham „BINGO“ J Das werden wir diese Woche auch ausprobieren. Ihr seht also uns wird hier im ca. tausend Einwohner zählenden Wyndham nicht langweilig J und wir genießen die Zeit richtig….

Donnerstag, 7. Februar 2013

Tropical Sunset Safari



Nach dem leckeren Frühstück in Karratha, mussten wir noch Injector Cleaner besorgen.
Denn unser Auto fing an etwas rum zu zicken. Wir konnten schon eine Weile nicht mehr mit Gas fahren und der Wagen ruckelte etwas beim Beschleunigen. Das kommt wahrscheinlich von verstopften Einspritzdüsen. Wir hofften das Problem damit wieder in Griff zu kriegen. Er läuft jetzt wieder auf Gas, aber ruckelt immer noch ein wenig.  Nach dem wir aufgetankt und den Cleaner in den Tank gekippt hatten ging es nach Port Hedland. Es war wieder richtig heiß und schwül, aber leider ist es dort etwas gefährlich sich im Meer abzukühlen, denn es werden hier ab und zu Krokodile gesichtet. Also blieb uns nur das klimatisierte McDonalds, wo wir uns ein Eis gegönnt haben. :-)
Da es langsam spät wurde sind wir weiter zu unserer nächsten Rest Area gefahren. Es war mittlerweile dunkel und als wir gerade beim Essen saßen, schepperte es auf der Straße. Ein Auto hatte ein Tier angefahren. Der Wagen hat kurz gehalten, ein Mann stieg aus, guckte sich um und ist dann aber wieder weiter gefahren. Wir konnten ganz laut ein Tier röcheln hören, aber leider nichts sehen. Kurze Zeit später verstummte das Geräusch. Wir sind dann schnell ins Bett, da draußen extrem viele Moskitos unterwegs waren. Sebastian hatte am nächsten Tag alleine auf dem Rücken mehr als 20 Mückenstiche. Zu der Hitze, die es einem sehr schwer macht zu schlafen, hat sich in dieser Nacht noch eine Rinderherde gesellt, die um unser Auto grasen musste. Die Geräusche, welche so eine Herde macht, sind sehr vielfältig. Von schmatzenden Essgeräuschen über lautstarkes „Muhen“ und Bläken zu Sturzflut artigen Pinkelgeräuschen. Das alles genau neben der offenen Seitentür. :-)
Am nächsten Morgen, als wir unsere Fahrt in Richtung Broome fortgesetzt haben, konnten wir sehen das es ein Rind war das dort angefahren wurde. Es lag noch halb auf der Straße und war Tod.
Wie das Auto wohl aussieht?
In Broome angekommen sind wir gleich zum Town Beach gefahren um uns etwas abzukühlen.
Da wir total überhitzt waren, haben wir uns entschieden nicht wieder aus Broome rauszufahren um uns einen Schlafplatz zu suchen. Wir sind zum nächsten Campingplatz geeilt, da momentan Wet Season ist, gibt es ordentliche Preisnachlässe. :-)
Den nächsten Tag haben wir mit einem erfrischenden Bad im Pool gestartet. Für den Abend stand etwas sehr Besonderes an. Wir haben eine Kamel Safari gebucht. Das ist ein absolutes MUSS hier in Broome und gehört einfach dazu. Man reitet  auf einem Kamel, am weltberühmten Cable Beach, in den wunderschönen dunkelroten Sonnenuntergang. Unser Kamel, was uns zugeteilt wurde, hieß Jabby Eine 12 Jahre Junge sehr nette Kamel Dame. Das war ein sehr schönes und spannendes Erlebnis.


Rechts ist Jabby

















Bevor wir nach Perth gefahren sind, haben wir uns in einem Supermarkt beworben, denn wir wollen bzw. müssen wieder arbeiten. :-) Der Supermarkt liegt in einem kleinen Ort namens Wyndham. Bisher hatten wir noch keine Antwort und wir wussten nicht vor oder zurück. Von Broome bis nach Wyndham sind es noch ca. 1000km zu fahren. Wir wussten nicht ob wir weiter fahren sollten Richtung Supermarkt auf gut Glück oder zurück nach Port Hedland, wo es wahrscheinlich mehr Arbeit für uns geben würde. Wir entschlossen uns noch ein paar Tage in Broome am wunder schönen Strand zu bleiben. Es blieb uns nichts andreres übrig als zu Warten und zu Hoffen. Es waren wirklich laaange Tage. Doch das wunderschöne Broome und der Strand entschädigten uns. Trotzdem wurden wir  langsam ungeduldiger, was sollen wir nur machen? 




Doch dann hatten wir eine Nachricht auf unserer Mailbox. Es war der Supermarkt und wir sollen zurück rufen. Nach einem kurzen Interview am Telefon haben wir dann die Zusage für den Job bekommen. Am 15.2. fangen wir an. :-)
Wir werden jetzt erst mal für mindestens 3 Monate dort arbeiten. Geplant haben wir aber 4 Mal schauen wie alles so verläuft. Wir können es wirklich kaum glauben und sind super glücklich. Seit dem wir den australischen Kontinent betreten haben, scheint das Glück auf unserer Seite zu sein. Wir sind wirklich sehr dankbar dafür und hoffen das die nächsten Monate weiter so gut verlaufen…

Dienstag, 5. Februar 2013

West Coast



Pünktlich zum Australia Day am 26.Januar sind wir in Perth angekommen.  An diesem Tag feiern die Australier die Ankunft der ersten Flotte. Nach dem wir einen Parkplatz gefunden hatten,  sind wir erst einmal ein wenig durch die Stadt spaziert. Zum Abend hin haben wir uns dann aufgemacht in den Botanischen Garten, denn der Australia Day wird groß gefeiert. Es gab eine stundenlange Flugschau, von Doppeldeckern bis zu modernen Düsenjets war alles dabei. Am meisten hatten wir uns aber auf das Feuerwerk um 8 Uhr gefreut. Es dauerte fast 30 Minuten und war das bisher schönste Feuerwerk was wir je gesehen haben. Das Feuerwerk in Melbourne zu Silvester war nichts dagegen. :-) Nach dem Feuerwerk sind alle nach Hause gegangen. In Deutschland muss nach so einer Großveranstaltung erst mal die halbe Nacht aufgeräumt werden. Aber nicht hier in Australien. Am Eingang wurden Mülltüten verteilt, es standen überall große Container und die meisten Leute haben ihren Müll auch dort reingeworfen. Es sah wirklich relativ sauber aus. Unglaublich nach so einer Großveranstaltung.






Am nächsten Tag sind wir weiter in Richtung Norden gefahren. Hier  standen die berühmten Pinnacles auf dem Programm. Das sind tausende von Kalkstein Säulen, die mitten in einer goldenen Wüste stehen.




Nach den Pinnacles brauchten wir eine Abkühlung, denn es war sehr warm an diesem Tag. Dafür sind wir in das nahe gelegene Cervantes gefahren und sind zum ersten Mal in dem wunder schönen Indischen Ozean schwimmen gegangen. Den nächsten Tag haben wir bei tierischer Hitze auf dem Highway verbracht. Wir hatten eine ganz schöne Strecke vor uns bis zu unserem nächsten Ziel, Monkey Mia. Übernachtet haben wir in der Nähe vom Hamelin Pool mit seinen 3,6 Millionen Jahren alten Stromatoliten. Das sind Urzeit Bakterien die für die Entstehung unserer Atmosphäre verantwortlich sind. In Monkey Mia angekommen haben wir den Abend im Pool ausklingen lassen und uns ein Nacht auf dem Resort Campingplatz gegönnt. :-)
Das ist Emil Emu und seine Gang.


Gemeinsam haben sie das Resort unsicher gemacht. Wenn sie nichts mehr zu Fressen finden,  kommen sie ins Resort und belästigen die Gäste. Einer hat die Vorhut gebildet und  wenn er etwas zu Essen auf dem Tisch erspäht hatte, kamen die Anderen von allen Seiten herbei. Man musste dann aufstehen damit man größer ist und auf die Emus zugehen. Meistens hat man sie dadurch verscheucht nur einer war etwas skrupelloser, der hat Sebastian dann versucht an zugreifen. Sebastian war aber schneller und hat sich in Sicherheit vor der Emu Gang gebracht. :-) Sebastian hat den Emus übrigens diesen Spitznamen gegeben.
Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn wir wollten bei der Delphin Fütterung dabei sein. Seit den sechziger Jahren kommen jeden Morgen Delphine an den Strand von Monkey Mia und lassen sich füttern. Delphine sind Cool. :-) Nicole hatte sich sooo sehr darauf gefreut und hatte gehofft auch einen Delphin füttern zu können. Leider hatte sie Pech und gehörte nicht zu den Auserwählten. Trotzdem war es ein sehr spektakuläres Ereignis, was wir nicht so schnell vergessen werden…Delphine hautnah!








Shell Beach der Strand besteht nur aus Muscheln


Für den Rest des Tages hatten wir wieder eine ganz schöne weite Strecke zu fahren. Das Klima wurde jetzt immer Tropischer. Es ist sehr Heiß, ca. 38° und man hat eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit.
Ach die Nächte bleiben jetzt warm mit ca. 24-26° und das Auto ist vom Fahren total aufgeheizt. Man kann kaum schlafen und ist nur am schwitzen. Nach einer sehr kurzen Nacht, zwischen riesigen Roadtrains, auf dem Parkplatz eines Roadhauses, sind wir ins Zentrum von Karratha gefahren. Es war Nicoles Geburtstag und zur Feier des Tages sind wir in ein kleines klimatisiertes Cafe frühstücken gegangen.
 Es  gab Croissants mit Schinken und Käse, Scones und eine kleine Schoko Mandel Torte. :-)
Ihr könnt die Bilder im frostigen Deutschland genießen und dürft  für uns mit schwitzen.  :-)
Das nächste Mal berichten wir euch von Rindern, Mücken und Kamelen.